Es glänzt wie Meersburg

Burg Meersburg
Burg Meersburg

Es glänzt wie Meersburg – wenn man sich auf der Autofähre von Konstanz kommend Meersburg nähert und einen dieser schönen Frühsommertage auf dem Oberdeck genießt, kann man diese Redensart gut verstehen.
Der Name Meersburg leitet sich vom Namen Merti (Martin) ab. Wann die Burganlage der alten Burg entstanden ist, ist nicht eindeutig belegt. Ihr Ursprung geht wahrscheinlich auf die Merowingerzeit zurück. Die Anwesenheit König Dagobert I. um 628 ist nachgewiesen. Sie wird gerne als „älteste, vollständig erhaltene und ständig bewohnte Burg“ bezeichnet.
Da Konstanz 1527 reformiert wurde floh der Bischof nach Meersburg. Die Burg wurde in der Folge unter Bischof Hugo von Hohenlandenberg zur bischöflichen Residenz ausgebaut. Auch wenn Konstanz schon bald rekatholisiert wurde, blieb die Residenz des Bischofs bis zum Ende des Bistums in Meersburg. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoffs verbrachte ihren Lebensabend auf der Meersburg, die damals ihrem Schwager Joseph von Laßberg gehörte.
Da das alte Schloss den Ansprüchen der Kirchenfürsten schon bald nicht mehr genügte, wurde um 1712 durch Fürstbischof Franz Schenk von Stauffenberg mit dem Bau des neuen Schlosses begonnen. Lediglich rund 50 Jahre diente das Schloss dann als fürstbischöfliche Residenz. Mit der Säkularisation 1803 endete der Aufschwung Meersburgs bis dann der Tourismus kam. Der barocke Prachtbau ist von April bis Oktober, täglich von 10 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr zu besichtigen. Die alte Burg ist von März bis Oktober von 9.00 – 18.30 Uhr und von November bis Februar von 10.00 – 18.00 Uhr zu besichtigen.


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