Geocaching am Bodensee

Geocaching
Geocaching

Geocaching – das ist die moderne Form der Schatzsuche. „Cache“ steht für „Geheimes Lager“. Die Verstecke, kurz „Caches“ genannt, werden im Internet veröffentlicht. Gerade Kinder finden einfaches Spazierengehen oft öde und langweilig. Für eine Schatzsuche kann man sie wesentlich leichter begeistern.

Für die Schatzsuche benötigt man zuerst ein Ziel. Dafür gibt es frei verfügbare Internetseiten auf denen die Koordinaten und Hinweise zu den Caches finden sind. Manchmal müssen auf dem Weg oder kurz vor dem Ziel Rätsel gelöst werden. Einige Geocaches gehen über mehrere Stationen – wie eine Schnitzeljagd.

Um das Ziel zu finden benötigt man ein GPS-Gerät (kein Navigationsgerät aus dem Auto!). In das GPS-Gerät gibt man die Koordinaten des Ziels ein. Diese werden in Form von Längen- und Breitengrad auf den Internetseiten veröffentlicht. Auch die Parkmöglichkeiten sind oft in der Beschreibung genannt.

Nun kann es losgehen. Hilfreich ist zusätzlich eine Wanderkarte da das Kartenmaterial in den GPS-Geräten z.T. nicht so einfach zu lesen ist. Geocaches bleiben in der Regel auf den Wegen. Nur am Ziel muss man vielleicht einmal etwas ins Gelände. Es werden aber immer die Natur- und Landschaftsschutzgebiete beachtet. Die Caches liegen oft an besonders schönen Orten oder Wegen.

Der Cache selbst ist in der Regel durch etwas Holz oder ein paar Steine etwas getarnt. Er befindet sich auch immer etwas geschützt und versteckt, so dass in nicht jeder entdeckt. Das kann eine kleine Mulde an einem alten Baumstumpf  oder eine kleine Höhle an einer Felswand sein. Die Spaziergänger, die keinen Cache suchen und das Hobby nicht kennen, werden als „Muggel“ bezeichnet. Sie sollten den Schatz nicht finden da die Gefahr besteht, dass er nicht wieder ordentlich platziert wird.

Der Schatz befindet sich dann oft in einer Kunststoffdose die selbst noch einmal in einer Tüte verpackt ist, so dass die Dinge darin trocken bleiben. In der Dose befindet sich ein Logbuch. Dort trägt man sich ein, wenn man den Cache gefunden hat. Dann sind einige kleine Dinge darin, die andere zuvor in der Dose zurückgelassen haben. Das kann ein Schlüsselanhänger, ein kleines Plüschtier oder auch ein Stift sein. Davon darf man sich nun ein Teil aussuchen und legt dafür etwas anderes hinein, das man mitgebracht hat.

Zum Schluss tarnt man das Versteck wieder. Im Internet kann man dann auch noch in das Logbuch eintragen, dass man den Cache gefunden hat.

Wenn ich kein GPS-Gerät habe

Zahlreiche Tourist-Informationen um den Bodensee bieten die Möglichkeit, ein GPS-Gerät auszuleihen. Mit der Gästekarte bekommen Sie es natürlich günstiger. Eine einfache Wanderkarte erhält man oft auch auf der Tourist-Information.

Auch mit dem Smartphone können Sie auf Geocache-Suche gehen. Dazu gibt es verschiedene Apps. Allerdings sind die GPS-Empfänger von Smartphones in der Regel nicht so genau.

Zahlreiches Caches findet man unter anderem auf der Internetseite OPENGEOCACHING.de