Pfänder Panoramagipfel über dem Bodensee

Der 1064 Meter hohe Pfänder ist der bekannteste Aussichtsberg über dem Bodensee. Schon von weitem ist der 94 Meter hohe Sendeturm auf dem Pfänder sichtbar und markiert den höchsten Punkt. Bei schönem Wetter bietet sich ein toller Blick über drei Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) von den Allgäuer Alpen über den Bregenzer Wald, die Silvretta und das Rätikon hinüber zum Alpstein und weiter zu den Ausläufern des Schwarzwalds im Westen. Und tief unten glitzert, je nach Tageszeit in Blau- oder Rottönen, der Bodensee. Schiffe ziehen wie Spielzeugboote Ihre Spuren über den See.

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Der Pfändergipfel kann entweder mit der Pfänderseilbahn, die ganzjährig in Betrieb ist, erreicht werden, oder zu Fuß, auf einem der zahlreichen Wanderwege. An der Talstation der Pfänderbahn findet sich ein Parkplatz, der leider etwas klein geraten ist. Doch in den zahlreichen Seitenstraßen gibt es noch einige Parkplätze (kostenpflichtig).

Oben am Gipfel des Pfänder genießt du den herrlichen Panoramablick.

Kurz unterhalb des Gipfels befindet sich ein Alpenwildpark (kostenlos). Für den Rundgang durch den Alpenwildpark werden etwa 30 Minuten benötigt. Nicht nur die Kinder freuen sich an Zwergziegen, Steinböcken, Hängebauchschweinen und Murmeltieren.

Rund um den Pfänder gibt es zahlreiche, gut markierte Wanderwege. Ein sehr schöner Weg führt hinab zum Gebhardsberg (Hohenbregenz) – eine schroffe Felsnase am östlichen Ausläufer des Pfänders. Die Entstehung der Burg Hohenbregenz geht in der Literatur auf das 11. Jahrhundert durch die Grafen von Bregenz zurück. Die Burg ist geprägt von zahlreichen Umbauten und Erweiterungen. Vom 14. bis 16. Jahrhundert wurde, als Folge des zunehmenden Einsatzes von Feuerwaffen, eine fortifikatorische Verstärkung vorgenommen. Der ursprüngliche Zugang, der sich auf der Bergseite befand, wurde zur Seeseite verlegt.

Für den Abstieg zum Gebhardsberg müssen etwa 1,5 Stunden eingeplant werden. Von dort geht es direkt hinunter nach Bregenz und zur Talstation der Seilbahn.

Weiterführende Informationen:

www.pfaenderbahn.at

www.pfaender.at

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