Städte und Orte

Schon früh entdeckten die Menschen den Bodensee als Lebensraum. Die Pfahlbauten, wie man sie als Rekonstruktion in Uhldingen und am Federnsee bestaunen kann, sind eine Rekonstruktion der Bauten von 4000 v. Chr.

Später kamen die Römer. Überreste römischer Siedlungen finden sich verschiedene am See. In Konstanz am Münsterplatz fand man bei Ausgrabungen die Überreste einer römischen Kastellmauer.

Nach den Römern folgten die Karolinger- und Stauferkönige. Vom Handel mit den oberitalienischen Städten profitierten auch die Orte der Bodenseeregion. Die größten Städte am Bodenseeufer sind Konstanz, Friedrichshafen, Bregenz und Radolfzell.

Während die Altstadt von Friedrichshafen durch Luftangriffe im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, blieb Konstanz unbehelligt. So präsentiert sich Friedrichshafen heute als moderne Messestadt mit Flughafen während man in Konstanz oder Radolfzell durch die Altstadt flanieren kann.

Auf der schweizer Seite präsentieren sich zahlreiche kleine Städte, die aber durch ihre mittelalterlichen Bauten umso mehr ihren besonderen Reiz haben. Ganz besonders ausgeprägt ist dies im Städtchen Stein am Rhein (3000 Einwohner).

Etwas vom See entfernt und doch mit besonderer Verbindung zum Bodensee, präsentiert sich die Stadt St. Gallen (CH). Durch das Kloster St. Gallen gab es lange Zeit eine Verbindung und einen regen Austausch von Kulturgütern mit dem Kloster der Insel Reichenau.