Wanderung zum Echo – Aussichtsreiche Wanderung am Überlinger See

Unsere Wanderung startet in Bodman. Am Ende der Straße „Am Königsweingarten“ gibt es einen kostenlosen Wanderparkplatz. Schon von hier haben wir eine tolle Aussicht über das Seeende. Wir gehen direkt Richtung Osten, ein kurzes Stück ein Schotterweg, um auf die Schlossstraße zu kommen. Diese gehen wir bis zum Ende wo wir das neue Schloss des Grafen von Bodman erreichen. Links am Schloss können wir vorbeigehen und kommen auf die Straße „Im Grieß“. An der Kirche vorbei geht es auf dieser bis zum Ortsende von Bodman. Hier kommen wir nun hinunter ans Bodenseeufer. Im Sommer sind dies beliebte Plätze für eine Abkühlung im See.

Nach kurzer Zeit gabelt sich der Weg. Wir bleiben aber unten am Seeufer bis zu einem Wegkreuz. Hier ist das Echotal aus ausgeschildert. Wir folgen dem Wegweiser, um den Weg Richtung Bodanrück (Echotal) zu nehmen. In einer scharfen Kurve gibt es einen besonders schönen Aussichtspunkt mit einer Bank. Von hier sehen wir hinüber über den Überlinger See nach Sipplingen.

Unscheinbar führt hier ein schmaler Pfad zum „Echo“. Eine etwa 20 Meter hohe Felswand, die sich in einem Kessel befindet. Der Weg endet hier nach etwa 300 Meter. Wir gehen wieder zurück auf den Forstweg um weiter anzusteigen. Schon bald erreichen wir die Grillstelle an der „Mittlere Wies-Hütte“. Jetzt geht der Weg auf der Höhe des Bodanrücks Richtung Westen (Bodenwald).

Achtung: Nach ca. einem Kilometer kommt ein Wegweiser aus Holz auf dem ebenfalls Bodenwald (mit Aussichtspunkt) steht. Dieser Weg führt jedoch wieder hinab nach Bodman. Wir bleiben aber weiter auf dem Forstweg und erreichen nach einem weiteren Kilometer die Bisonstube. Hier haben wir die Möglichkeit einzukehren und uns zu stärken.

Hinweis: Die Bisonstube ist von November bis März geschlossen.

Frisch gestärkt geht es weiter. Wir gehen wieder ein Stück zurück, um dann den Weg Richtung Ruine Alt-Bodman oder Frauenberg einzuschlagen. Von der Ruine Alt-Bodman hat der Wanderer noch einen tollen Blick auf den See. Dafür bietet der Frauenberg einen tollen Blick auf die Ruine Alt-Bodman. Dort wo heute das Schloss Frauenberg steht, stand einst die ursprüngliche Burg der Herren von Bodman. Während eines Familienfestes am 16. September 1307 wurde die alte Burg durch Blitzschlag zerstört. Alle Teilnehmer des Fests verbrannten – nur der jüngste Sproß des Geschlechts, der einjährige Johannes von Bodman, überlebte weil (der Sage nach) die Amme ihn in einen Kupferkessel steckte und den Berg hinab rollte.

Der Großvater des Geretteten errichtete am Platz der alten Burg eine Kapelle und schenkte diese später dem Zisterzienserkloster Salem. Das Kloster baute die abgebrannte Burg zum Kloster aus.

Hier vom Frauenberg geht der Weg nun steil im Zick-Zack hinunter zurück zum Wanderparkplatz.

Daten zur Tour: Wegstrecke ca. 8 Kilometer, Aufstieg: 360 Höhenmeter, Abstieg 360 Höhenmeter, Dauer 3 bis 4 Stunden

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